Autor -Gabriele Ermen

Das Leben in Fluss bringen

Transformation von Glaubenssätzen durch die ZuLo Methode.

Potenzial zulassen – Blockaden loslassen – mit ZuLo-Entwickler Hubert Krane

Für eine innere Balance

Was hindert uns daran, das glückliche, gesunde und erfüllte Leben zu leben, das wir uns wünschen?
Häufig tragen wir Emotionen, Gefühle, Gedanken mit uns herum, die uns das Leben schwer machen.

Unsere Vergangenheit – z.B. Übertragungen der Eltern und des Umfeldes auf uns – bringt uns in eine schlechte Energie. Sie sabotiert uns dabei, die Dinge zu tun, die wir wirklich tun wollen. Wenn wir uns dafür entscheiden, unsere Ziele anzugehen, kommen häufig Ängste hoch, mit denen wir zuvor nie konfrontiert wurden.

Auch das Leben selbst schafft immer wieder Umstellungen im inneren System, die uns sabotieren und hemmen können:
Neue Liebe, Gründung einer Familie, Zuwachs, Berufswechsel, selbstständig machen, …

Wir schreiben nicht nur unsere eigene Geschichte, sondern sind verschmolzen mit den Geschichten unserer Eltern und Ahnen.

Was kannst Du tun, wenn Du merkst, dass Dich etwas blockiert und sabotiert?

Du kannst Deinem Inneren klarmachen, dass es jetzt lebt und die Ängste, die Dir unbewusst übertragen wurden, nicht zu Deinem jetzigem Leben gehören.

Doch es erscheint oft nicht so leicht, die Kraft der Gegenwart zu leben!

Daher habe ich die ZuLo Methode entwickelt, mit der es möglich ist selbst tiefere Blockaden in kürzester Zeit zu lösen, damit Du in die Kraft kommst Dein volles Potenzial zu leben!

Lebe jetzt!
Lass alte Konflikte los.
Mache und schaffe dir ein Leben, welches zu dir passt.

Lerne die ZuLo Methode für dich kennen und lasse an einem Tag viele dieser immer wiederkehrenden Konflikte los.


Hubert Krane hat mit der Zulo-Methode ein außergewöhnliches Werkzeug entwickelt, mit dem er auf erstaunlich einfache Weise Glaubenssätze aufspüren und transformieren kann. Er begleitet mich seit fast 4 Jahren bei meiner persönlichen Entwicklung und ich würde ohne ihn nicht dort stehen, wo ich jetzt bin.

Deshalb freue ich mich ganz besonders, dass er sich bereit erklärt hat, seine Methode in unserem Haus vorzustellen und sie meinen Klienten und Interessenten zugänglich zu machen. Ich konnte mit ihm sogar einen sehr fairen Schnupperpreis vereinbaren!

Termin: 28.10.2017,  10 bis 17 Uhr
Ort: 64646 Heppenheim

Seminarpreis: 149 Euro
Bonus: Jeder Teilnehmer erhält zusätzlich ein 20-minütiges Follow-up Telefon-Coaching mit Hubert Krane persönlich 2 Wochen nach dem Seminar im Wert von 60 Euro.

Platz reservieren

(Wenn Sie diesen Button klicken, sollte Ihr Mail-Programm anspringen und eine Mail an mich initiieren. Wenn das bei Ihnen nicht so funktioniert, schreiben Sie einfach eine Mail an seminar@heilpraktiker-marketing.com.

Petition: Erhaltet den Heilpraktiker-Beruf!

Heilpraktiker-Petition

Bitte unterschreiben Sie die Heilpraktiker-Petition!

Von dieser Heilpraktiker-Petition bin ich so überzeugt, dass ich alles tun möchte um sie publik zu machen!

Sie wurde initiiert von Michael Rach als Reaktion auf das Münsteraner Memorandum, das die Abschaffung des Berufs des Heilpraktikers in seiner jetzigen Form fordert.

Weil der Erhalt des Heilpraktiker-Berufs wichtig für die gesundheitliche Wahlfreiheit des Menschen ist, unterzeichnen Sie bitte:



Sie können auch Unterschriftenbögen herunterladen und in Ihrer Praxis auslegen.


Wir leben in einem freien Land! Artikel 4(1) des Grundgesetzes lautet: Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich.

Deswegen muss jeder Mensch die Wahl haben, ob er an wissenschaftliche Evidenzmedizin glauben will oder an komplementäre Methoden, denen ein nicht-wissenschaftliches Verständnis dessen zugrunde liegt, was die Welt im Inneren zusammenhält.

Wenn Ihnen Gesundheit wichtig ist und Sie wollen weiterhin eine vielfältige Auswahl von diversen Therapieformen nutzen dürfen, dann unterzeichnen Sie die Petition!

Kampfansage Münsteraner Memorandum?

Bewegte Gemüter durch das Münsteraner Memorandum

Auf welcher Seite möchten Sie stehen?

Das am 21.08.2017 vom “Münsteraner Kreis” veröffentlichte “Münsteraner Memorandum” wirbelt viel Staub auf.

Alle wichtigen Medien scheinen die Chance zu nutzen, die Botschaft weiterzutragen, wie gefährlich “Komplementäre und Alternative Medizin” sei.

Die Aussagen dieses Kreises, der sich aus Schulmedizinern zusammensetzt, sind eindeutig:

Während die wissenschaftsorientierte Medizin, wie oben skizziert, in ihren Diagnose-, Therapie- und Präventionskonzepten grundsätzlich rational überprüfbar sein will und ihre kontinuierliche wissenschaftliche Weiterentwicklung und Verbesserung anstrebt, d.h. fortschrittsfähig ist, bewegt sich das Heilpraktikerwesen überwiegend in einer Parallelwelt mit eigenen, meist dogmatisch tradierten Krankheits- und Heilkonzepten. Je nach Lehre enthalten diese mehr oder weniger wissenschaftlich unbegründete oder unhaltbare Elemente: Vielfach handelt es sich dabei um Glaubensüberzeugungen, von denen viele wissenschaftlichen Erkenntnissen widersprechen oder durch die moderne Medizin empirisch widerlegt sind.

Die Schlussfolgerung aus diesen Axiomen ist:

Heilpraktiker sollen abgeschafft werden!

Der Text erregt in Heilpraktiker-Kreisen viel Unmut und leider fangen viele an “zurückzuschießen”, also mit vergleichbar einseitigen Vorwürfen zu antworten.

Ja, natürlich, auch mir fällt es schwer ruhig zu bleiben und die Vorwürfe nicht in der Luft zu zerreißen. Doch bin ich mir dessen bewusst: dieses re-aktionäre Verhalten entspringt meiner Konditionierung und steht einer konstruktiven Konsensfindung entgegen.

“Erst ignorierten sie uns. Dann verlachten sie uns. Dann bekämpften sie uns. Und dann waren sie immer schon dafür…”

Ich bin überzeugt, dass die verstärkte Energie, die zurzeit in den Medien darauf verwendet wird, das Ansehen der Heilpraktiker zu schmälern, ein gutes Zeichen dafür ist, dass wir kurz vor dem Durchbruch zu Anerkennung, Akzeptanz und Respekt stehen!

Wichtig ist nur, dass wir uns jetzt nicht selbst diskreditieren, sondern offen für einen fairen Dialog bleiben!

Sonst verschwenden wir unsere Energie in einem aussichtslosen Kampf – statt die Energie, die uns entgegen geschleudert wird, zu nutzen und das Beste daraus zu machen.

Wenn Fronten verhärtet sind, kann es keinen Frieden geben. Der kann nur entstehen, wenn beide Seiten sich auf eine Dritte Alternative einigen können.

Deshalb bitte ich alle Kollegen, die sich vom Münsteraner Memorandum getroffen fühlen:

  • Lassen Sie sich nicht zu polemischen Äußerungen hinreißen.
  • Machen Sie es sich zur Gewohnheit, die Kommentarfunktion unter entsprechenden Online-Artikeln zu nutzen. Schildern Sie darin ganz objektiv Ihre Erfahrungen mit ganzheitlichen Heilmethoden. Wenn möglich aus Patientensicht. (Wenn 40.000 Heilpraktiker Kommentare unter Artikel setzen, können die Kommentare der schulmedizinisch überzeugten Basher nicht mehr ins Gewicht fallen…)
  • Lassen Sie uns zusammenhalten und gemeinsam einen Weg finden, wie wir wieder ein öffentlichkeitswirksames Sprachrohr für unseren Berufsstand finden. (Wenn Sie Ideen dazu haben, mailen Sie sie mir bitte.)

Warum das Münsteraner Memorandum eine Chance für uns ist

Selten war unser Berufsstand so erschüttert. Selten haben wir untereinander so viel Solidarität erlebt. Sogar der ewig-währende Zwist zwischen Einzelmittel-Homöopathen und Komplex-Homöopathen verblasst angesichts dieser Situation…

Endlich ist es an der Zeit, dass wir uns auf das Wesentliche konzentrieren:

Auf unser gemeinsames Anliegen, den Menschen auf möglichst sanfte Weise zu mehr Gesundheit zu verhelfen und möglichen Schaden von ihnen abzuhalten.

Die Gesundheit unserer Patienten soll oberstes Gebot unseres Handelns sein.

 

Mein Aufruf:

Ich bitte alle

  • Heilpraktiker,
  • Fachärzte für Naturheilkunde,
  • Patienten,
  • Politiker,
  • Experten der Gewaltfreien Kommunikation,
  • Autoren,
  • Redakteure,
  • PR-Fachleute,
  • Social-Media-Experten und
  • Influencer,

denen die legale Ausübung der ganzheitlichen Heilmethoden (KAM, Komplementär- und Alternativmedizin) am Herzen liegt, sich bei mir zu melden. Ich möchte ein Netzwerk bilden und koordinieren zum Wohle Aller.

Wenn Sie sich in dieser Aufzählung nicht wiedergefunden haben, aber Sie kennen jemanden, auf den sie passt, dann schicken Sie ihm bitte den Link auf diese Seite. Vielen Dank!

Übrigens:

Rechtsanwalt Dr. René Sasse, spezialisiert auf Heilpraktikerrecht, hat im Auftrag des Berufs- und Fachverbands Freie Heilpraktiker e.V. ein Kurzgutachten über die aktuelle Lage des Heilpraktikerrechts erstellt.

Es wäre wünschenswert, wenn jeder Autor, der einen Artikel über Heilpraktiker schreiben will (positiv oder negativ), sich diese rechtlich abgesicherten Tatsachen vorher aneignen würde…

Referenzkundin Andrea Tippelt

Heilpraktikerin Andrea Tippelt hat ihre Praxis in Haan dieses Jahr eröffnet. Weil sie bis zu ihrem Praxiserfolg nicht viel (Warte-)Zeit verschwenden wollte, hat sie bald das 6-teilige Einzelcoaching bei mir gebucht. Sie war rundum begeistert.

Der erste Werbetext, den wir zusammen entworfen haben, ging uns gut von der Hand

Durch ihr gutes Einfühlungsvermögen fiel es Frau Tippelt leicht, noch mehr Ideale Patienten und Wirksame Werbetexte zu entwerfen. Sie hat alles ruck-zuck umgesetzt und auf ihre Webseite geschrieben.

(Die Webseite hat übrigens deshalb so ein tolles Design, weil sie den WIX-Homepagebaukasten benutzt hat.)

Nach unserem letzten Termin am 20.06.17 schrieb sie:

Hilfe bei der PraxisgründungLiebe Frau Ermen,

vielen Dank für Ihre sehr ausführliche Hilfe bei der Gründung meiner Praxis. Die Texte, die wir erarbeitet haben und die wahnsinnig tollen Tipps rund um mein Marketing bringen mich jetzt schon gefühlt ganz weit nach vorne in Haan.

Herzlichen Dank und alles Gute, wir hören uns ganz bestimmt wieder,

Andrea Tippelt

Gesundheitswerbung mit Pfiff

Gesundheitswerbung ganz einfach!

Gerade habe ich ein kleines Video bei Facebook gefunden, das deutlich macht, dass man mit wenig Aufwand unterhaltsame Videos zur Gesundheitswerbung machen kann, die Menschen zu einem gesunderen Leben motivieren:

Dabei ist es gar keine Gesundheitsseite. Die Betreiber testen nur, mit welchen Themen er besonders viele Shares bekommt. Er ist schon richtig gut, wie man an seinen 4,5 Mio Likes erkennen kann!

Anmerkung: Da nur für den Konsum von Zitronensaft und nicht für eigene Produkte / Dienstleistungen geworben wird, brauchen die Macher nicht auf Heilversprechen zu achten.
Seien Sie bitte Vorsichtig mit Wirkaussagen Ihrer Methoden!

Meine Bitte: Lassen Sie sich inspirieren und schicken Sie mir Ihre Werbevideos. Die besten teile ich gern auf meiner Facebookseite.

Durch einen Vortrag neue Patienten gewinnen?

Im Vortrag neue Patienten gewinnen

Wie können Sie überzeugen?

Letztens erreichte mich die Bitte:

„Schreiben Sie doch mal was darüber, wie man in einem Vortrag neue Patienten gewinnen kann. Ich sehe die erste Hürde darin, dass überhaupt irgendjemand zu meinen Vorträgen kommt…“

Weil ich in Bezug darauf wirklich viel Erfahrung habe (nicht nur gute!), fasse ich hier meine Erkenntnisse zusammen:

Meine schlechten Erfahrungen

In den Anfangstagen meiner „Praxis für Klassische Homöopathie“ war ich völlig verwundert, dass nicht ganz viele Patienten zu mir kommen. Denn ich war so begeistert von der Homöopathie, dass ich fest überzeugt war, allen Anderen müsse es auch so gehen.

Als dann keiner kam, fing ich an zu grübeln: Wissen die Menschen vielleicht nicht, wie toll Homöopathie ist?

Deshalb beschloss ich, einmal im Monat in meiner Praxis einen Vortrag „Was ist Homöopathie?“ anzubieten.

Es kamen regelmäßig im Durchschnitt 4(!) Zuhörer. Sie waren durchweg angetan von meinem Vortrag. Einmal war auch der Apotheker von gegenüber dabei. Er bedankte sich nach dem Vortrag überschwänglich: „Danke für diesen interessanten Abend! Ich wusste ja gar nicht, wie wissenschaftlich die Homöopathie aufgebaut ist. Das war sehr erhellend!“

So ein Lob tut natürlich gut, aber – nicht einer meiner Zuhörer ist Patient geworden!

Ich hatte wirklich alles falsch gemacht, was ich falsch machen konnte! Aus Marketing-Sicht war ich super naiv gewesen, weil ich vorausgesetzt hatte, dass Andere mein Angebot als genauso interessant anderen wie ich.

Dabei wäre es so wichtig gewesen, das Ganze mit der Brille des potenziellen Patienten anzuschauen, der noch gar nicht weiß, dass ich ihm etwas so Gutes bieten kann.

Hier also meine Fehler und wie Sie es besser machen können:

Auf den Titel kommt es an!

Freizeit ist heutzutage ein wertvolles Gut. Die Menschen entscheiden nach sehr subjektiven Kriterien, ob sie in ein Konzert gehen, lecker Essen gehen, den Abend auf dem Sofa vorm Fernseher lümmeln – oder sich aufmachen, einen Vortrag zu einem Gesundheitsthema anzuhören.

Wenn wir ehrlich sind: die meisten Menschen interessieren sich nicht so sehr für ihre Gesundheit, wie sie es eigentlich sollten. Und der Gedanke, in einem theoretischen Vortrag zu sitzen, bei dem einem dann vielleicht noch lauter lateinische Begriffe um die Ohren gehauen werden, ist für die meisten nicht sehr sexy…

Deshalb ist es wichtig, dass Sie schon bei der Wahl Ihres Titels verkünden: Dies wird ein sehr außergewöhnlicher Vortrag zu einem Thema, das Ihr Leben dramatisch ändern kann!

Mit anderen Worten: Wenn Sie durch einen Vortrag neue Patienten gewinnen wollen, dann versetzen Sie sich in die Lage möglicher Zuhörer und finden Sie einen Aufhänger, der die Menschen interessiert.

Wenig verlockend ist für die meisten Menschen der Titel „Entgiften und Entschlacken“. Wie viel interessanter ist da ein Titel wie: „Wie Sie auch die hässlichen Fettpölsterchen wegbekommen, die nach jeder Diät so hartnäckig übrig bleiben…“

Inhaltlich kann es das gleiche sein, aber mit dem zweiten Titel wird ein ganz klares Nutzenversprechen genannt, das auch Menschen (wohl meist Frauen) verstehen, die bis jetzt noch keine Lust hatten sich mit Gesundheitsthemen zu beschäftigen.

Keine langweiligen Krankheits- und Methodendetails!

Es gibt zwei Wege, wie Sie in Vorträgen Ihre Kompetenz unter Beweis stellen können:

  1. Sie zeigen den Zuhörern, was für ein kompliziertes Fachwissen Sie in der Heilpraktikerschule oder bei Ihrem Methoden-Lehrer erworben haben. Sie werfen mit Fachworten um sich, damit man Sie für genauso kompetent wie einen Arzt hält.
  2. Sie schildern das Krankheits- und Heilungswissen so, dass es jeder Laie leicht verstehen kann. Benutzen Sie z.B. Metaphern wie: diese:
    „Stellen Sie sich vor, in Ihrem Unterbewusstsein gibt es einen Drehknopf vor, der Ihr Körpergewicht regelt. So wie ein Thermostat bei einer Heizung die Temperatur regelt. Bei der Heizung stellen Sie eine bestimmte Temperatur ein. Wenn die Raumtemperatur niedriger ist, öffnet sich das Heizungsventil und der Raum wird erwärmt. Ist die gewünschte Temperatur erreicht, schließt sich das Ventil wieder, damit es nicht zu warm wird. So ist es auch mit Ihrem Körpergewicht: wenn Ihr Regler auf 80 Kilo steht, können Sie so viele Diäten machen, wie Sie wollen. Der Körper reguliert immer wieder zurück auf 80 kg. Das Unterbewusstsein kann sogar das Gefühl haben: ich brauche mehr Schutz um mich herum oder ich brauche mehr Gewicht, damit ich nicht den Boden unter den Füßen verliere. Das ist wie ein defektes Thermostat, das das Schließen des Ventils verhindert. Der Raum wird dann immer heißer und Sie nehmen immer weiter an Gewicht zu. Deshalb ist es für die Gewichtsreduktion enorm wichtig mit dem Unterbewusstsein zu arbeiten, das Ventil ggf. zu reparieren und dann das Thermostat auf Ihr Wohlfühlgewicht einzustellen, damit Sie es ohne große Mühe erreichen und auf Dauer halten können.”

Welcher der beiden Vortragsstile gefällt Ihnen persönlich besser?

Mit welchem glauben Sie, mehr Menschen überzeugen zu können?

Bei dem ersten besteht die Gefahr, dass die Zuhörer so viel Respekt vor Ihnen bekommen, dass sie sich nicht würdig fühlen, Ihre Patienten zu sein. Besonders, wenn sie das Gefühl haben: Ich habe das alles nicht verstanden, ich bin also zu dumm mich behandeln zu lassen. Wenn Sie den Zuhörer erst einmal inhaltlich verloren haben, wird er den Rest des Vortrags gar nicht mehr zuhören, sondern nur drauf warten, dass es endlich vorbei ist.

Ziel des zweiten Vortragsstil ist es, in den Zuhörern das Gefühl auszulösen: das ist ja alles gar nicht so schwierig, wie ich dachte! Endlich habe ich verstanden, was mit meinem Körper los ist! Dann kann ich mich jetzt auch trauen, meine Beschwerden anzugehen! Weil ich verstanden habe, was mir gesagt wurde, habe ich auch das Vertrauen, dass mir die Person helfen kann!

Deshalb plädiere ich dafür: Reden Sie auf Augenhöhe mit Ihren Zuhörern.

  • Benutzen Sie Umgangssprache, die jeder versteht.
  • Arbeiten Sie mit Bildern und Metaphern.
  • Beziehen Sie Ihre Zuhörer in Ihren Vortrag mit ein. Stellen Sie immer wieder Fragen, damit die Zuhörer mitdenken und nicht abschalten.

(Wenn Sie nicht als der große Wissenschaftler auftreten, brauchen Sie nicht so viel Angst haben sich zu blamieren, wenn Sie sich verhaspeln oder eine Frage mal nicht beantworten können.)

Eine genaue Schritt-für-Schritt-Anleitung für den Aufbau eines Vortrags finden Sie als einen von 31 praxisrelevanten Tipps der Dokumentation zum Video “Effektive Marketing-Strategien für Heilpraktiker”.

Jeder Käufer kann sie ganz einfach herunterladen:

Fazit: Durch gut gewählte Vortragstitel und Vorträge, die die Menschen zum reflektieren bringen, können Sie dazu beitragen, dass die Bewusstheit der Bevölkerung in Bezug auf ihre Gesundheit steigt. Sie können auch Menschen erreichen, die mit ihren Beschwerden bis jetzt immer nur zum Arzt gegangen sind!

Und jetzt noch ein Tipp meines Partners Rolf Cassells, Präsenztrainer und Coach für selbstbewusstes Reden:

“Zeigen Sie Emotionen, Neugierde und Freude. So wecken Sie bei den Zuhörern Begeisterung für Ihr Thema und für Sie als Referenten. Das ist Voraussetzung, um durch einen Vortrag neue Patienten zu erreichen.”

Genug Patienten für alle?

Wettbewerbsdenken - auch bei Heilpraktikern?

Warum Wettbewerbsdenken für Heilpraktiker keinen Sinn macht

Am 22./23.04.2017 war ich in Baden-Baden auf dem 50. Heilpraktikerkongress und habe meine “frohe Botschaft” den Besuchern der Industrieausstellung nahegebracht.

Nämlich die Erkenntnis, dass man auch als Heilpraktiker nicht Opfer der Umstände sein muss, sondern dass man seinen Praxiserfolg pro-aktiv voranbringen kann.

Ich fragte die vorbeigehenden Heilpraktiker, ob sie mit ihrer Patientenzahl zufrieden waren. Diejenigen, die es nicht waren, waren größtenteils interessiert, von meinem Ansatz zu erfahren.

Doch es gab auch einige, die nach eigenen Angaben mehr als genug Patienten hatten.

Erschreckt hat mich folgendes:

Wenn ich dann fragte: “Gibt es denn junge Kollegen, die Ihnen am Herzen liegen, denen Sie mehr Patienten wünschen?”, waren es nur wenige, die sagten: “Ja, die gibt es. Ich werde ihnen von Ihnen erzählen.”

Die meisten sagten ziemlich schroff: “Die sollen sich selbst drum kümmern, wie Sie an Patienten kommen…”

Was geht denn hier ab?

Halten Sie mich für naiv – aber ich habe uns Heilpraktiker immer als Teil der Gesellschaft gesehen, der überdurchschnitt sozial eingestellt ist und dem das Wohlergehen Anderer wichtig ist!

Und plötzlich schlägt mir diese unerwartete Kälte entgegen. Ich beginne mich zu fragen, ob der Großteil der Heilpraktiker denkt “Wenigstens ich habe genug Patienten!” oder ob die “natürliche Auslese” dafür sorgt, dass vor allem egozentrische Kollegen erreichen, dass Ihre Praxen gut gefüllt sind…

Mich trifft das Thema wahrscheinlich besonders, weil ich Heilpraktikerin geworden bin, als mir die Ellenbogen-Mentalität meiner Informatiker-Kollegen zu nervig wurde und ich begann, einen Sinn im Leben zu suchen.

Dabei ist der Wettbewerbsgedanke völlig überflüssig!

Rein rechnerisch ist die Sache so:

Es gibt in Deutschland etwa 82 Millionen Menschen und 43.000 Heilpraktiker. Das sind also rund 1.900 Einwohner pro Heilpraktiker. Wenn 10% der Deutschen pro Jahr durchschnittlich 300,- € für Heilpraktikerbesuche ausgeben würden, würde es im Durchschnitt 57.000 € Umsatz pro Jahr und Heilpraktiker bedeuten. Da gar nicht jeder Heilpraktiker eine Vollerwerbspraxis haben möchte, ist dies als Durchschnitt doch gar nicht schlecht, oder?

Warum also dieser Wettbewerbsgedanke?

Spätestens seit im Jahr 1994 John F. Nash einen Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften bekommen hat, weil er bewiesen hat, dass Kooperation sich wirtschaftlich günstiger auswirkt als Konkurrenzkämpfe, haben die großen Konzerne die logischen Schlüsse daraus gezogen und unterstützen sich gegenseitig dabei mehr Geld zu verdienen.

Ich rufe alle Heilpraktiker und ganzheitlichen Therapeuten auf zusammenzuhalten und gemeinsam dazu beizutragen, dass wir die 10%-Quote der Bevölkerung erreichen!!!

Dazu ist es “nur” notwendig, den Menschen endlich klarzumachen, wie sinnvoll es ist, sich ganzheitlich behandeln zu lassen.

Das ist mein persönliches Ziel, das ich mit dem Einfühlsamen Marketing verfolge.

Wie sehen Sie das?

Können Sie sich vorstellen, mit Ihren Kollegen zu kooperieren und gemeinsam mehr zu erreichen?

Bitte schreiben Sie Ihre Meinung unter diesen Artikel!

Messetraining für Heilpraktiker

Gute Laune beim 1. Messetraining für Heilpraktiker in Heppenheim

Probelauf erfolgreich abgeschlossen

Was kann eine Unternehmensberaterin Heilpraktikern vermitteln? Kann sie bei den speziellen Herausforderungen helfen, wenn sie doch normalerweise in Firmen coacht?
Auf dieses Experiment haben wir uns am 24.03.2017 eingelassen.
Frau Ute Wolk hat in unserem Haus ein Messetraining für Heilpraktiker abgehalten. In kleinem Kreis haben wir erstaunlich viele konkrete Tipps bekommen, damit ein Stand auf einer Gesundheitsmesse sein Geld wirklich wert ist.

Denn wer auf einer Messe nicht die richtigen Dinge tut, muss zwangsläufig scheitern. Er wird hinterher vergeblich darauf hoffen, dass Messebesucher anrufen und sich behandeln lassen wollen…

Nach dem Seminartag waren alle Teilnehmer sehr zufrieden und bester Laune. Deshalb habe ich dieses “Beweisvideo” gedreht. Darin kommt unsere gute Laune sehr gut zum Ausdruck:

Einige wichtige Punkte, die wir gelernt haben:

  • Die meiste Energie sollte man auf die Vorbereitung der Messe verwenden.
  • Das Wichtigste an einer Messe ist es, gezielt neue Kontakte aufzubauen.
  • Denn wer auf einer Messe versucht, direkt zu “verkaufen”, wird kaum Erfolg haben.
  • Ein kurzes, wertschätzendes Gespräch auf Augenhöhe mit einem verbindlichen Ergebnis bringt die besten Erfolge.
  • Nach der Messe geht es erst richtig los: Ein (kostengünstiges oder) kostenloses Informationsgespräch in der Praxis oder am Telefon ist der nächste Schritt. Es hilft dem Messebesucher sich für eine Behandlung zu entscheiden.

Im Messetraining für Heilpraktiker haben wir konkret erfahren, was bei den einzelnen Punkten zu beachten ist. Und welches Ziel man nicht aus den Augen verlieren sollte!

Wann ist das nächste Messetraining für Heilpraktiker?

Auch Sie können lernen, wie Sie auf Gesundheitsmessen neue Patienten gewinnen können:
Das nächste Seminar findet am 19.08.2017 von 9 bis 17 Uhr statt.

Wenn Sie mehr dazu wissen wollen, tragen Sie sich unverbindlich in dieses Formular ein. Die Referentin Ute Wolk wird sich mit Ihnen in Verbindung setzen und Ihre Fragen zum Seminar beantworten.

P.S.: Sie möchten lernen, wie Sie nach der Messe Interessenten in einem Informationsgespräch zu treuen Patienten machen? Dann besuchen Sie mein Seminar “Persönliches Überzeugungsgespräch” am 12.11.2017.

 

 

Ich trau mich nicht, mich sichtbar zu machen!

Heilpraktiker Sichtbarkeit

Warum Sie als Heilpraktiker ohne Sichtbarkeit nicht auskommen

Etwa 10% der Heilpraktiker, mit denen ich spreche, geben offen zu, dass sie mit dem Thema Sichtbarkeit ein Problem haben.

Die Gründe sind unterschiedlich:

  • Persönliche Abneigung gegen jede Art von Werbung
  • Mangelndes Selbstbewusstsein und der Glaubenssatz “Ich darf mich nicht in den Vordergrund spielen”
  • Angst vor Abmahnung / Strafe
  • Unwissenheit bezüglich der Gesetzeslage

 

Werbung? Nein danke!?

Folgenden Dialog habe ich – mehr oder weniger ähnlich – schon des öfteren gehalten:

“Ich finde es so furchtbar, wenn mich jemand versucht mit Werbung zu ködern. Deshalb will ich meine Patienten auch nicht ködern.”

Wenn ich diese Aussage höre, frage ich immer: “Wie ist das denn mit meiner Werbung? Fanden Sie die auch furchtbar? Warum haben Sie sich denn dann gemeldet?”
“Nein, Ihre Werbung war interessant. Ich vertraue Ihnen, dass Sie mir helfen können.”

“Können Sie sich vorstellen, interessante Werbung zu machen, die Ihren potenziellen Patienten einen echten Mehrwert liefert? Wäre das dann immer noch verwerflich?”

“Nein, das wäre schön. Ich habe bis jetzt nicht geglaubt, dass das geht.”

Daraus sind die schönsten Coachings und großartige Werbetexte entstanden…


 

Angst vor Sichtbarkeit

Meistens (aber nicht ausschließlich!) sind es Frauen, die darüber klagen: “Ich wurde als Kind nie ernst genommen, wenn ich was gesagt habe. Oder sogar ausgelacht oder bestraft. Deshalb habe ich gelernt mich im Hintergrund zu halten und nicht groß aufzufallen.
Jetzt fällt es mir schwer, meinen Namen groß auf ein Praxisschild, einen Flyer oder eine Webseite zu setzen und mich in den Vordergrund zu spielen.”

Dieses angekratzte Selbstbewusstsein ist natürlich für jeden Selbstständigen schädlich:

Wenn die Menschen nicht davon erfahren, dass Sie ihnen helfen können, kommen sie natürlich auch nicht zur Behandlung.

Auf der einen Seite ist das schade um die viele Zeit und das gute Geld, das Sie in Ihre Ausbildung gesteckt haben. Wenn nicht genügend Patienten kommen, wird sich diese teure Ausbildung nie rentieren. Womöglich kommt dann auch noch das Finanzamt an und versucht Ihre Praxis zur Liebhaberei zu erklären!

Noch schlimmer finde ich aber folgendes:

Es gibt so viele Menschen in Ihrem Ort, die nicht so leiden müssten, wenn sie sich von Ihnen behandeln lassen würden.

Ich finde, es ist fast unterlassene Hilfeleistung, wenn Sie nicht alles dafür tun um die Menschen zu motivieren sich von Ihnen helfen zu lassen!

Einfühlsames Marketing bietet einen Weg der Werbung, bei dem Sie sich nicht in den Mittelpunkt stellen müssen, sondern den Fokus ganz bei der Situation des potenziellen Patienten lassen. So kann er Vertrauen zu Ihnen gewinnen ohne das Gefühl zu haben, dass ihm etwas aufgeschwätzt werden soll.

(Wenn Sie es noch nicht gesehen haben, sollten Sie sich dazu mein kostenloses Webinar “Wie Sie als Heilpraktiker eine Vielzahl neuer Patienten gewinnen!” anschauen. Darin erfahren Sie, wie das funktioniert.)


 

Abmahnungen – äußerst unangenehm!

Zugegeben: Wer Werbung macht, setzt sich der Gefahr aus abgemahnt zu werden. Genauso, wie man sich im Straßenverkehr der Gefahr eines Verkehrsunfalls aussetzt. Man kann auch nicht einfach zuhause bleiben, wenn man Unfälle vermeiden will. Schließlich passieren die meisten Unfälle im Haushalt…

Wenn ich mir die Risiken anschaue, der sich Handysüchtige Radfahrer, Fußgänger und sogar Autofahrer aussetzen, wundert es mich, dass nicht mehr Unfälle passieren. Und wenn ich mir die Webseiten vieler Ärzte, Heilpraktiker, Ernährungsberater anschaue, wundert es mich, dass es nicht mehr Abmahnungen gibt.

Ja, es gibt viel zu viele Verkehrstote. Aber glücklicherweise haben die meisten Verkehrsteilnehmer einen Schutzengel, der sie vor Schlimmem bewahrt.

Und ja, es gibt Abmahnungen, die für den Einzelnen sehr teuer werden. Und auch ich kennen Heilpraktiker, die abgemahnt wurden. Aber glücklicherweise gibt es viel weniger neidische Kollegen und organisierte Abmahnvereine, als man so gemeinhin annimmt.

Gerade weil das Heilmittelwerbegesetz so viel Ermessens-Spielraum hat, wird es nie eine Rechtssicherheit geben.

Achten Sie deshalb bei Ihrer Werbung vor allem darauf, keine Heilversprechen abzugeben. D.h. behaupten Sie nicht, dass ein Leiden aus dem ICD-10-Katalog durch Ihr Zutun gelindert oder geheilt werden könnte. Stellen Sie keine Behauptungen auf, die Sie nicht beweisen können (gemessen an schulmedizinisch-wissenschaftlichen Maßstäben).

Das wird umso leichter, je mehr Sie in Ihren Texten Ihre Methoden in den Hintergrund und das subjektive Empfinden des Patienten in den Vordergrund stellen.

Wenn Sie in der Hinsicht unsicher sind, ziehen Sie einen Rechtsanwalt hinzu. Am besten einen, der sich auf Heilpraktikerwerbung spezialisiert hat.

Ganz ehrlich: Wenn man das Geld, das Sie nicht einnehmen, weil Sie sich nicht trauen zu werben, mit dem vergleicht, was Sie bezahlen müssten, falls Sie abgemahnt würden, sagt die Logik: Gehen Sie das Risiko ein und werben Sie!!!!


 

Machen Sie Ihren potenziellen Patienten das Leben leicht!

Beim letzten Praxis Power Tag war ein Teilnehmer mit über 30 Jahren Berufserfahrung. Gerade weil er seine Prüfung vor so langer Zeit gemacht hat, hat er ein sehr ungutes Gefühl dabei, sich sichtbar zu machen: Damals war die offene Werbung tatsächlich noch verboten!

Das hat sich ja glücklicherweise schon lange geändert. Werbung ist auch für Ärzte und Heilpraktiker erlaubt.

Und genau dieser (anfangs verunsicherte) Teilnehmer erzählte uns eine sehr einprägsame Erfahrung:

Ein neuer Patient aus dem Nachbarort war zu ihm gekommen und hatte gesagt: “Gut, dass ich von Ihnen erfahren habe! Ich bin seit Jahren immer 50 km zu einem anderen Heilpraktiker gefahren. Ich wusste doch nicht, dass Sie hier eine Praxis haben!

Diese Aussage hatte ihn so berührt, dass er beschlossen hatte: Ich will jetzt etwas ändern. Ich will jetzt Werbung machen, damit die Menschen von mir erfahren. Denn es ist meine Berufung den Menschen zu helfen!

Es war ihm wichtig nicht marktschreierisch aufzutreten und sich von gewissen jungen Kollegen zu unterscheiden, die mehr versprechen als sie halten können.

Stellen Sie sich vor, in Ihrem Ort gibt es jemanden, der für seine ganzheitliche Behandlung weit fahren muss, weil er von Ihnen nicht weiß. Wollen Sie ihm wirklich das Leben so schwer machen?

Ich wünsche Ihnen viel Mut, sich endlich sichtbar zu machen und dadurch viele neue Patienten!

Herzliche Grüße

Gabriele Ermen

P.S.: Bitte tun Sie mir einen Gefallen, wenn Ihnen der Artikel gefallen hat: Am linken Bildschirmrand sind Buttons, mit denen Sie ihn in verschiedenen sozialen Netzwerken oder als Email teilen können. Bitte posten Sie ihn in Ihrem Lieblings-Netzwerk oder mailen Sie ihn an die Kollegen, die Ihnen zum Artikel einfallen. Vielen Dank!


Dies war der letzte Teil der Beantwortung der 9 wichtigsten Fragen vieler Heilpraktiker.
Die Übersicht finden Sie hier.

Wenn Sie möchten, dass ich mit der Serie weitermache, dann schreiben Sie mir bitte weitere Fragen, die Sie bewegen, unten in das Kommentarfeld.