Corona – was bedeutet das für Heilpraktiker?

Corona schafft viele Unsicherheiten für Heilpraktiker

Corona als Wachstums-Chance für Heilpraktiker und ganzheitliche Therapeuten

Erfahren Sie, was Sie in der Zeit der Corona-Pandemie als Heilpraktiker beachten müssen und wie Sie diese Zeit für Ihren mittelfristigen Praxiserfolg nutzen können.

Disclaimer vorneweg: Ich habe versucht, Tatsachen zur “Corona-Krise” so exakt zu recherchieren wie möglich. Doch ich bin weder Juristin noch Epidemiologin. Deswegen kann ich keine Gewähr dafür übernehmen, dass meine Angaben 100% korrekt und noch aktuell sind.
Deshalb weise ich darauf hin: Dieser Text stellt meine persönliche Meinung dar. Ich berufe mich auf mein grundgesetzlich garantiertes Recht der Meinungsfreiheit. (Siehe auch meinen Blog-Artikel “Grundgesetz schlägt HWG“)

Zuerst einmal ganz praktisch:

Im Gegensatz zu Massage-Salons dürfen Heilpraktiker ihre Praxis grundsätzlich während des Lockdowns geöffnet lassen – allerdings wird dies von einigen Bundesländern oder Gesundheitsämtern anders gesehen. (Das weiß ich aus einem interessanten Artikel über Fernbehandlungen von Dr. René Sasse, Rechtsanwalt für Heilpraktikerrecht.)

Meldepflicht heißt Behandlungsverbot!

Natürlich dürfen Heilpraktiker keine Patienten wegen Covid-19 (oder einer anderen meldepflichtigen Infektion) behandeln. Wenn sie den leisesten Verdacht haben, dass ein Patient an SARS-CoV-2 erkrankt ist, müssen sie das an die Gesundheitsbehörde melden.

Doch was ist mit den vielen “Corona-Opfern”, …

… die gar nicht infiziert sind, sondern deren Leben sich durch den Lockdown schlagartig geändert hat? Hier gibt es so viele Möglichkeiten zu helfen!

Einige Beispiele dafür sind:

  • An erster Stelle sollte die Stärkung des Immunsystems stehen. Denn je stärker das Immunsystem ist, desto leichter kann der Körper mit einem Infekt umgehen. Egal, ob es sich um COVID-19, Influenza oder eine andere Erkrankung handelt.
    Hier sind Heilpraktiker und Ärzte der Naturheilkunde prädestiniert, denn für viele naturheilkundliche Verfahren wurde ein positiver Einfluss auf das Immunsystem wissenschaftlich belegt. Gleiches gilt auch für einige Methoden der ganzheitlichen Psychotherapie.
  • Viele nicht-infizierte Menschen leiden unter der Angst vor Corona  bzw. vor den Auswirkungen des Lockdowns. Angst vor Erkrankung, Angst um die Angehörigen und Angst vor Verarmung sind z.B. typische Symptome, für die bestimmte homöopathische Mittel bekannt sind.
    Aber auch Akupunktur, Gesprächstherapie oder die eine oder andere ganzheitlich-psychotherapeutische Methode kann den Patienten helfen, wieder in ihre Mitte zu kommen und ihre Ängste loszulassen. 
  • Aber auch soziale Auswirkungen stehen in der Zeit des Lockdowns im Vordergrund. Jetzt werden sich viele Menschen der Bedeutung von Beziehungen bewusst. Wer 24 Stunden am Tag mit seiner Familie auf kleinem Raum verbringen muss, lernt sie entweder besonders zu lieben. Oder es zeigen sich die Konflikte, die sie bis jetzt unter den Teppich gekehrt haben. Paartherapie ist hier sinnvoll, um den Familienfrieden wieder herzustellen. Oder Sie helfen Ihren PatientInnen zu lernen, wie sie besser mit ihren Aggressionen umgehen. Oder wie sie sich besser abgrenzen und Nein sagen können. 

Sie sehen, es gibt gerade jetzt in der Corona-Zeit viel Potenzial für Heilpraktiker und ganzheitliche Therapeuten. 

Nutze Sie es!


Lesen Sie jetzt: 

Wie Heilpraktiker Corona-Beratung geben können und erfahren Sie, welche digitalen Möglichkeiten Sie haben, mit Ihren Klienten in Kontakt zu treten – und neue zu gewinnen.

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