Archiv - Dezember 2016

Ich habe so viel investiert und jetzt möchte ich entlohnt werden!

viel investiert als Heilpraktiker

Als beim Workshop eine Teilnehmerin diesen Satz sagte, ging ein Raunen der Zustimmung durch den Raum:

“Ich habe so viel investiert. Jetzt möchte ich endlich entlohnt werden!”

Ja, Heilpraktiker ist ein wunderschöner Beruf, hoch ethisch und äußerst sinnvoll. Man bekommt so viel Dankbarkeit von seinen zufriedenen Patienten. Was will man denn mehr?

Wer sich ernsthaft ausrechnet, wieviel Zeit und Geld er in seine Ausbildung investiert hat, wieviele Prüfungsgebühren geflossen sind, bis endlich diese verflixt schwierige Prüfung bestanden war und was es gekostet hat die Praxis einzurichten(*), kommt schon einmal ins Grübeln:

Ist das alles? Soll ich von Luft und Liebe leben? Ich habe meinen Job aufgegeben, weil ich davon geträumt habe, mein Geld mit einer Arbeit zu verdienen, die mich erfüllt. Erfüllung ist da – aber wo bleibt das Geld?

Leider ist den meisten Heilpraktiker-Anwärtern nicht bewusst, was es bedeutet, sich als Heilpraktiker selbstständig zu machen. Überhaupt – sich selbstständig zu machen.

Es gibt ja den Spruch, als Selbstständiger arbeite man “selbst und ständig”, aber was bedeutet das?

Den wenigsten Heilpraktikern ist bewusst, dass die wichtigste Aufgabe eines Selbstständigen darin besteht, Kunden zu akquirieren.
Man kann ja schlecht das Telefonbuch durchtelefonieren und fragen:
“Hallo, fühlen Sie sich krank? Wollen Sie sich von mir behandeln lassen?”

Viele fangen an, panisch an ihrer Situation etwas ändern zu wollen und kommen auf alle möglichen Ideen, die nicht fruchten. Dann wird wieder viel investiert – an der falschen Stelle!

Ein Gleichnis

Wenn Sie verzweifelt versuchen an der falschen Stelle zu strampeln, ist das so wie mit dem Mann, der unter einer Straßenlaterne auf dem Pflaster herumkriecht. Ein Passant kommt vorbei und fragt: Was machen Sie denn da? – Ich habe meinen Schlüssel verloren! Da geht auch der Passant auf die Knie und hilft dabei zu suchen. Nach 10 Minuten fragt er: sind Sie sicher, dass Sie den Schlüssel hier verloren haben? – Nein, eigentlich dort drüben. Aber da ist es so dunkel, deshalb suche ich lieber unter der Laterne…

Was können Sie also gezielt tun, wenn die Einnahmen nicht so sprudeln, wie Sie sich das wünschen?

Wichtig ist, dass Ihnen bewusst wird, was der Engpass in Ihrer Situation ist:

  • Fehlen Ihnen Patienten oder zahlen die Kommenden zu wenig?
  • Haben die Menschen Ihrer Gegend überhaupt die Möglichkeit, von Ihnen zu erfahren?
    • Werben Sie für Ihre Praxis oder verlassen Sie sich auf Weiterempfehlungen?
    • Kommen Ihre Patienten überhaupt auf die Idee, Sie zu empfehlen?
  • Gibt es Interessenten, die sich nicht für eine Behandlung entscheiden können?
    • Wie können Sie ihnen die Entscheidung erleichtern?
  • Wie hoch sind Ihre Kosten?
    • Könnten Sie für den Anfang als Untermieter in einer anderen Praxis starten?
    • Welche Werbekosten rentieren sich und welche nicht? Was könnten Sie alternativ machen?
  • Haben Sie zu viel investiert, also Ihre Ausbildungskosten unnötig in die Höhe getrieben?
    • (Darüber habe ich Ihnen ja letzte Woche einen Artikel geschrieben)

Wenn Sie erkannt haben, wo der Engpass ist, sollten Sie ganz gezielt an dieser Stellschraube drehen. Wie können Sie diesen Aspekt verbessern?

Gerne helfe ich Ihnen dabei, den Engpass zu finden. Das machen wir in einer telefonischen Marketing-Anamnese. Sie dauert etwa eine Stunde und darin beleuchten wir Ihre Situation ganz genau. Und natürlich gebe ich Ihnen erste Ideen, wie Sie Ihren Engpass beseitigen können, damit der Patientenstrom endlich sprudeln kann!

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg in Ihrer Praxis und die Erkenntnis, was die wichtigste Stellschraube für Ihren Praxiserfolg ist!

Herzliche Grüße

Gabriele Ermen

(*) Da bin ich ja vor zwei Wochen schon drauf eingegangen im Rahmen des Artikels “Was ist der richtige Preis


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Nächste Woche geht es dann um die Herausforderung:

Meine Patienten wollen nicht so viel zahlen


Die Frage von letzter Woche lautete:

Ich fühle mich nicht gut genug

“Ich fühle mich nicht gut genug!”

nicht gut genug

Unter den Heilpraktikern, mit denen ich mich unterhalte, gibt es einen nicht zu vernachlässigenden Anteil, der mit dem Zweifel kämpft:

Ich fühle mich nicht gut genug!

Die Auswirkungen sind immer die gleichen: Man besucht eine weitere Fortbildung, lernt eine Methode dazu oder kauft sich ein (meist teures) Gerät, von dem man sich erhofft: wenn ich das habe, dann bin ich endlich soweit. Dann kann ich ganz viele Patienten behandeln!

Es werden große Summen ausgegeben, um das Gefühl nicht gut genug zu sein, zu stillen.

Ich kann das mit Überzeugung sagen, denn vor 7-11 Jahren war ich in genau der gleichen Situation.
Zweimal bin ich bis nach Indien gereist, um die Grundlagen der Miasmen zu verstehen!
Immer in der kühnen Hoffnung, dass danach mehr Patienten zu mir kommen, weil ich ihnen (noch) besser helfen kann.

Nur: außer meinen direkten Freunden hat keiner erfahren, dass ich diese Mühen auf mich genommen habe. Warum sollten also mehr Patienten kommen, wenn ich das gar nicht kommuniziere?

Meine Hoffnung war, dass das Resonanzprinzip schon dafür sorgen wird, dass mir die Patienten geschickt werden, die mein neu gewonnenes Wissen benötigen…

Pustekuchen!

Das Resonanzgesetz hat treu und brav seine Dienste erfüllt: “Du denkst, Du seist noch nicht gut genug? O.K., ich weiß Bescheid. Dann schicke ich Dir lieber keine Patienten!”

Ähnliches höre ich immer wieder von meinen Klienten, mit denen ich im Einzelcoaching oder im Seminar an der Auflösung ihrer hindernden Glaubenssätze arbeite.

Typisch ist, dass sie sagen: Meine Patienten halten große Stücke auf mich – ich weiß auch nicht warum.

(Bei mir war es sogar so, dass die UDH-Vorsitzende Monika Gerhardus mich gebeten hat einzuspringen, weil der Homöopathie-Dozent krank war. Sie hat fest an mich geglaubt – nur ich nicht! Ich war ganz überrascht, dass mich die Schüler nicht ausgelacht haben, sondern sehr zufrieden mit der Stunde waren!)

Wenn ich dann mit meinen Coachees hinschauen, welche Heilerfolge sie bereits gehabt haben, sind sie oft erstaunt, was ihnen schon alles gelungen ist. Wem sie schon alles helfen konnten.

Wenn ich ihnen dann helfe, das Gefühl von Kompetenz zuzulassen und auf ihre eigenen Fähigkeiten zu vertrauen, bin ich oft ganz gerührt von dem Glücksgefühl, das ich in meinem Gegenüber wahrnehmen kann. Dieses Gefühl, wahrlich befähigt zu sein, ganz viele Menschen zu mehr Lebensqualität verhelfen zu können, ist einfach wunderschön!

Deshalb mein Rat an Sie, falls auch Sie denken Sie seien nicht gut genug:

Machen Sie sich eine Liste und notieren Sie alle Heilerfolge, die Sie hatten. Denken Sie an alle positiven Feedbacks, die Ihnen zufriedene Patienten gegeben haben. Und verbinden Sie sich dann mit dem Gefühl, diesen Menschen geholfen zu haben und vielen noch helfen zu können.

Leichter gesagt als getan?

Dann kommen Sie in mein Seminar “Durchstarten zum Praxiserfolg – Wie Sie durch die Auflösung negativer Glaubenssätze Ihre Patientenzahlen und den Umsatz steigern!” Dort werden wir gemeinsam daran arbeiten, dass Sie aus vollem Herzen sagen können:

Ja, ich bin gut genug!

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg in Ihrer Praxis und viele zufriedene Patienten, die Ihre Arbeit genau so wertschätzen wie Sie sich selbst!

Herzliche Grüße

Gabriele Ermen

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Nächste Woche geht es dann um den Wunsch:

Ich habe so viel investiert und jetzt möchte ich entlohnt werden.


Die Frage von letzter Woche lautete:

Was ist ein angemessener Preis für mich als Heilpraktiker?

Hier geht’s los!

Marketing für Heilpraktiker

Sie haben meine Seite gefunden und möchten wissen, was Sie hier alles entdecken können?

Dann gebe ich Ihnen gerne einen Überblick über das, was Sie hier erwartet:

Das kurze Video oben gibt Ihnen einen ersten Eindruck von mir und meiner Arbeit. Es sind Ausschnitte aus der Talkshow “Wege zum Erfolg” vom 19.11.2016. (Eine vollständige Aufzeichnung der Talkshow finden Sie hier.)
Wenn Sie gute Antworten auf die drängendsten Fragen vieler Heilpraktiker suchen, dann finden Sie sie unter Fragen & Antworten.
Wenn Sie einfach nur Impulse für Ihren Praxiserfolg haben wollen, dann stöbern Sie in den Artikeln über Marketing für Heilpraktiker unter Blog oder auf der Startseite.
Wenn Sie die 3 größten Fehler erfahren möchten, die man bei seiner Praxiswerbung machen kann, die dazu führen, dass viele Heilpraktiker viel Geld verpulvern für unwirksame Werbung, dann melden Sie sich zum Gratis-Webinar an. (Darin erfahren Sie natürlich auch, wie Sie es besser machen können!)
Wenn Sie wissen möchten, welche Arten der Marketing-Beratung ich Ihnen anbieten kann, dann lesen Sie diese Artikel.
Wenn Sie erst einmal eine Schnupperstunde bei mir machen wollen, dann buchen Sie eine Marketing-Anamnese.
Referenzen meiner früheren Kunden finden Sie hier.
Hier finden Sie einen Überblick über meine Marketing-Seminare.
Sollten Sie noch Zweifel haben, ob Marketing bzw. Werbung überhaupt für Sie infrage kommt, dann lesen Sie zunächst die Broschüre Die 5 größten Irrtümer über Marketing für Heilpraktiker.
 Wenn Sie mehr über mich wissen möchten und wie ich zu meiner Berufung gekommen bin, dann lesen Sie das Interview.

 

Was ist ein angemessener Preis für mich als Heilpraktiker?

Sehr viele Heilpraktiker sind unsicher bei der Frage: 

Was ist der richtige Preis für meine Behandlungen?

Es ist wirklich auffällig: Da gibt es Heilpraktiker, die 180,- € pro Stunde nehmen und trotzdem ausgebucht sind. Andere trauen sich nur 50 oder 60,- € zu nehmen und trotzdem klagen sie darüber, dass zu wenig Patienten zu ihnen kommen. Manche sagen mir sogar, der Grund läge darin, dass eine Frau in ihrer Stadt für 20,-€ arbeitet, weil “sie es nicht nötig habe”, von den Einnahmen zu leben.

Wie kommen solche immensen Unterschiede zustande?

Nun, natürlich ist ein Faktor, ob Ihre Praxis in der Großstadt oder im ländlichen Gebiet ist.

Meine Beobachtung zeigt, dass die meisten Thrapeuten in Großstädten 80-90,- € pro Stunde nehmen. Die auf dem Land nehmen eher 60,- € pro Stunde.

Das hat auch damit zu tun, dass in den Städten die Praxis-Mieten so hoch sind, dass man gar nicht wirtschaften könnte, wenn man weniger nehmen würde.

Trotzdem kenne ich einige Heilpraktiker, die ihre Praxis  in der Stadt haben und die es trotzdem nicht fertigbringen, 80,- € zu verlangen.

Denn die Preisfrage hat vor allem mit der eigenen Wertschätzung des Therapeuten zu tun!

Wer von sich selbst keine gute Meinung hat (da werden wir nächste Woche drauf eingehen) oder wer ein ambivalentes Verhältnis zum Thema Geld hat (“Ich darf doch für die Ausübung meiner heilerischen Gaben kein Geld nehmen!”), dem fällt es einfach schwer, einen angemessenen Preis für seine Leistungen zu verlangen.

Meinen Kursteilnehmern fällt oft ein Stein vom Herzen, wenn ich ihnen folgende Geschichte erzähle:

Es war einmal ein Mann in Amerika, der hatte starke Zahnschmerzen und ging deshalb zum Zahnarzt. (In Amerika wird man nur behandelt, wenn man seine Kreditkarte dabei hat und bereit ist sofort zu zahlen.)
“Herr Doktor, Herr Doktor, ich habe solche Schmerzen! Können Sie mir helfen?”“Nun, ich schau es mir mal an. Ja, ich denke, da kann ich was machen.”“Wunderbar! Was kostet es denn?” “500,- Dollar.” – “Kein Problem, das zahl ich gern, wenn Sie mich nur von diesen Schmerzen befreien! Wie lange dauert es ungefähr?” – “5 Minuten.”“Was???? 500 Dollar für 5 Minuten Arbeit?” – “Ach Entschuldigung, da habe ich Sie missverstanden. Ich dachte, ich solle Sie schnell vom Schmerz befreien. Wenn es Ihnen lieber ist, lasse ich mir einen halben Tag Zeit für die Behandlung…”

Welchen Schluss ziehen Sie aus der Geschichte?

Sie zeigt uns, dass es bei der Auffassung von der Angemessenheit eines Preises nicht darauf ankommt, wie viel Zeit dafür aufgewendet wird. Es kommt vielmehr darauf an, welchen Nutzen der Patient von der Behandlung hat.

Das ist genauso wie mit einem Smartphone, das von den Materialkosten nur wenige Euro wert ist. Doch der Nutzen, den wir durch das Telefonieren haben – und die Entwicklingskosten, die die Firma hatte – lassen uns einen Preis von mehreren hundert Euro als gerechtfertigt ansehen.

Ihre “Entwicklungskosten” belaufen sich auf den Betrag, den Sie für Ihre Ausbildung und Weiterbildung sowie für die Praxiseinrichtung ausgegeben haben. Sie sind unvergleichlich höher als Ihre “Materialkosten” (Kosten für Verbrauchsmaterial: Kanülen, Massageöl, Desinfektionsspray, Handtuch-Reinigung, etc.)

Wenn Sie das alles mit einrechnen würden – und wenn Sie darüber noch so viel “Lohn” haben möchten, wie Sie als Angestellter verdienen würden – müssten Sie einen Stundensatz von etwa 120,- € kalkulieren!

Aber wie ist es mit Privat-Versicherten, die ich per GebüH abrechne?

Wir wissen alle, dass die Gebührenordnung für Heilpraktiker seit dem Jahr 1985 (!) nicht angepasst wurde und durch die Inflation damit die Preise nur noch ein Bruchteil dessen wert sind, wie es ursprünglich einmal gedacht war.

Die Aussage, dass ein kalkulierter Stundensatz von 120,- € realistisch ist, stammt von einem Heilpraktiker und Dozenten, der in seinen Abrechnungskursen ein System vermittelt, wie Sie als “großer Heilpraktiker” (also nicht HP Psych) ganz legal mit den Versicherungen über GeBüH abrechnen können und trotzdem auf 120,- € Stundensatz kommen.

Wenn Sie dazu mehr wissen wollen, schreiben Sie mir eine Email. Ich stelle den Kontakt dann her.

Und jetzt ist es an der Zeit, dass Sie sich fragen:

Was ist meine Behandlung wirklich wert?

  • Glauben Sie, dass Menschen einen Nutzen davon haben, wenn sie sich von Ihnen behandeln lassen?
  • Glauben Sie, dass Sie ein wenig dazu beitragen, dass die Welt ein bisschen besser wird?
  • Glauben Sie, dass es Patienten gibt, die Ihnen dafür dankbar sind, von Ihnen behandelt zu werden?

Dann haben Sie auch das Recht, sich angemessen bezahlen zu lassen!

Welcher Betrag ein angemesser Preis ist, hängt davon ab, wieviel Wertschätzung Sie sich selbst entgegenbringen. Wenn Sie fest an das glauben, was Sie tun, werden Sie von Ihren Patienten die gleiche Wertschätzung bekommen, die Sie für sich selbst empfinden.

Je länger Sie Ihre Praxis betreiben und je mehr Erfahrung Sie dabei sammeln, desto höher wird der Nutzen für Ihre Patienten. Dann ist es vor allem wichtig, dass Sie das selbst einsehen (dazu nächste Woche mehr) und sich ab und zu eine “Gehaltserhöhung” gönnen. Damit Sie irgendwann wirklich bei 120,- € angekommen sind (oder auch mehr) und sich Ihre ganze Ausbildung beginnt bezahlt zu machen. (Darauf komme ich in Woche 5 zurück.)

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg in Ihrer Praxis und viele zufriedene Patienten, die Ihre Arbeit wertschätzen und Ihren Preis mit Freude bezahlen!

Herzliche Grüße

Gabriele Ermen

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Nächste Woche geht es dann um das Gefühl:

Ich fühle mich nicht gut genug!


Die Frage von letzter Woche lautete:

Wie wird meine Praxis gleichmäßig ausgelastet?

Wie wird meine Praxis gleichmäßig ausgelastet?

Wie wird die Praxis gleichmäßig ausgelastet?

Eine weitere, oft gestellte Frage ist: Wie kann ich erreichen, dass meine Praxis gleichmäßig ausgelastet ist?

Was kann ich tun, damit der Patientenstrom nicht versiegt?

Das kennt (fast) jeder: Selbst, wenn es durchaus Monate gibt, in denen man gut zu tun hat, gibt es immer wieder Phasen, in denen Flaute herrscht. In den Sommerferien zum Beispiel. Oder kurz vor Weihnachten. Die meisten Selbstständigen haben die Erfahrung gemacht, dass es in solchen Zeiten ruhiger zugeht.

Vielleicht wird die vermehrte Freizeit sogar als angenehm empfunden – die dadurch zurückgehenden Einnahmen sind es sicherlich nicht!

Was gibt es also für Handlungsmöglichkeiten?

 

  1. Diejenigen, die unter diesem Phänomen nicht zu leiden haben, haben einen so großen Patientenzulauf, dass sie normalerweise für drei Wochen im Voraus ausgebucht sind. Denn wenn ihre Stammkunden in die Ferien gehen, freuen andere sich, dass sie nicht so lange auf einen Termin warten brauchen.
    Die Lösung ist also ganz einfach (wenn auch nicht leicht umzusetzen):
    Gewinnen Sie so viele Patienten, dass Sie immer mindestens drei Wochen im Voraus ausgebucht sind.
  2. Die Aussage, dass in den Sommerferien nun mal Flaute herrscht, ist keine Tatsache, sondern ein Glaubenssatz. Immer, wenn in der Wirtschaft eine Branche unter so einem Glaubenssatz leidet (“Die Konjunktur ist rückläufig.”), gibt es einzelne, die genau davon profitieren, indem sie sich fragen: Wie kann ich das Beste aus der augenblicklichen Situation herausholen? Auf diese Weise kam Aristoteles Onassis zu seinem Vermögen: In der Weltwirtschaftskrise glaubten alle, die Schifffahrt sei zusammengebrochen. Die Frachtschiff-Besitzer sahen es als großes Unglück an, weil ihre Schiffe in den Häfen nur Kosten produzierten und sie keine Aufträge bekamen. Onassis erkannt seine Chance und kaufte 1932 so viele Schiffe, wie er bekommen konnte “für ‘nen Appel und ein Ei”. Als dann die Weltwirtschaft nach dem zweiten Weltkrieg in Fahrt kam und die Menschen Güter aus anderen Ländern konsumieren wollten, wurde er innerhalb kürzester Zeit steinreich.
    Was hat das mit Ihnen zu tun?

    Fragen Sie sich rechtzeitig, bevor “es” einmal wieder losgeht: Was ist an dieser Zeit besonders, das ich ausnützen kann?
    Planen Sie spezielle Aktionen, z.B.

    • Schulferien-Aktion
    • Ganzheitliche Kur-Programme in Zusammenarbeit mit einem Hotel
    • Vorweihnachts-Aktion zur Stressreduktion
  3. Mich persönlich lassen Flaute-Zeiten kalt, weil viele meiner Klienten Ratenzahlung wählen. Das bedeutet, dass ich ein relativ konstantes Einkommen habe. Ich könnte einfach so vier Wochen gar nicht arbeiten und trotzdem kommt genug Geld rein um meine Kosten zu decken. Deshalb: Wenn es Ihnen eben möglich ist, bieten Sie Ratenzahlung an. Dadurch können Sie Ihre Klienten außerdem von kostspieligeren Behandlungsplänen überzeigen. Meine Cellsymbiosis-Therapeutin hat damit sehr gute Erfahrungen gemacht.
  4. Nutzen Sie die Zeit und bereiten Sie neue Projekte vor, z.B. neue Seminare. Oder investieren Sie die Zeit in Ihr Marketing.
    Kurz: Sorgen Sie vor, damit Sie in Zukunft noch mehr Erfolg haben.

Herzliche Grüße

Gabriele Ermen

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Nächste Woche geht es dann um die Frage:

Was ist der richtige Preis?


Die Frage von letzter Woche lautete:

Wie erreiche ich Patienten?